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Düngung&Deko: Weiße Lupine (Lupinus albus)

Die weiße Lupine oder Ägyptische Lupine (Lupinus albus) ist eine schnellwachsende, dekorative Gartenpflanze mit ca. 1 m hohen, schneeweißen Blütenkerzen und hohem Nutzwert. Die langen, starken Pfahlwurzeln lockern den Boden und als Leguminose reichert sie ihn mit Stickstoff an.

Standort: Sonnig oder halbschattig, durchlässig und eher etwas sauer. Kein Lehmboden.
 
Pflege: Keine, nicht düngen. Jederzeit untergraben als Dünger. Lupinus albus ist einjährig.
 
Verwendung: Ideale Erstbepflanzung für neue Gärten, zur Bodenauflockerung unter Obstbäumen, zur Gründüngung und im Kübel. Diese Lupinen-Art ist kalktoleranter als andere.
 
Blüte: Weiße Blütenkerzen von Mai bis September, je nach Aussaatzeitpunkt.
 
Wuchs: 50 cm bis 1,5 m; eine große Blütenkerze und anschließend mehrere kleine.
 
Vermehrung: Aussaat ab Ende März bis Mai ins Freiland, Vorkultur im Gewächshaus oder auf der Fensterbank möglich. Für schnellere Keimung Samen 24 h in warmem Wasser einweichen, dann säen.
 
Sonstiges: Andere Namen sind Ägyptische Lupine, Sizilianische Lupine, Weiße Lupine, Weiße Bitterlupine, Wolfsbohne. Ein eigenes Foto habe ich leider (noch) nicht, aber z.B. hier gibt's eines.

Lieferung: 20 Samen, aktuelle Ernte.
 
Versand: Erfolgt innerhalb von zwei Werktagen nach Zahlungseingang auf meinem Konto. Bitte beachten Sie auch meine anderen Auktionen, um ggf. Porto zu sparen. Ich verschicke mindestens 3 Samenportionen ohne Änderung der Versandkosten - mehr habe ich sowieso selten eingestellt.
 

Als Hobbygärtnerin biete ich ausschließlich zufällige Überschüsse aus meinem kleinen Garten an. Folglich ist dieses ein Privatverkauf ohne Gewährleistung und Rücknahme gemäß den neuen EU-Richtlinien. Mit Ihrem Gebot akzeptieren Sie das. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!


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Bei der Weißen Lupine werden zwei Varietäten unterschieden: Lupinus albus var. vulgaris Alefeld: Pflanzen 20 bis 100 cm hoch; Lupinus albus var. termis (Forskal) Alefeld: Sizilianische oder ägyptische Lupine, Stengel 50 bis 150 cm hoch, Blütenstiele und Stengel stärker behaart. HACKBARTH & TROLL unterteilen den "Formenkreis" Lupinus albus in: Lupinus albus L., Lupinus termis Forsk. und Lupinus graecus Boiss. Hierbei wird jedoch in Frage gestellt, ob Lupinus termis und Lupinus graecus echte Arten oder nur Unterarten sind. Lupinus albus hat eine starke Pfahlwurzel mit kräftigen Seitenwurzeln, die unter entsprechenden Wachstumsbedingungen reichlich mit großen Knöllchen (0,72 g je Pflanze) besetzt sind. Der zunächst eintriebige Stengel, bildet in den oberen Blattachseln 3 bis 4 Nebentriebe, die unter günstigen Wachstumsverhältnissen nach ihrer Abblüte je einen Trieb zweiter Ordnung entwickeln. Bei optimalen Bedingungen können noch weitere Nebentriebe entstehen. Die Laubblätter sind über die ganze Pflanze verteilt. Sie bestehen aus einem langen Stiel und 5 bis 7 länglichen, verkehrt eiförmigen, 4 bis 5 cm langen, auf der Unterseite weich behaarten Blättchen mit hellem, behaartem Rand. Die lanzettlichen Nebenblätter sind verhältnismäßig groß. Die Blüten stehen an den Triebenden in lockeren Trauben. Der Kelch ist weich behaart und hat ungeteilte Lippen. Die Kronblätter sind rein weiß oder weiß mit hellblauen bis blauen Spitzen. Die Blüten bilden keinen Nektar. Da die 5 große und 5 kleine Staubgefäße ihren Pollen schon bei Blühbeginn entleeren, herrscht Selbstbefruchtung vor. Es kommt jedoch zu etwa 1 bis 2 % Fremdbefruchtung durch pollensammelnde Insekten vor, was für die Züchtung auf Alkaloidfreiheit (Bitterstoffarmut) von Bedeutung ist. Von den 20 bis 30 Blüten je Fruchtstand kommt nur ein Teil zur Fruchtbildung. Die schwach behaarten, 3- bis 6-samigen Hülsen sind etwa 7 bis 11 cm lang, 1,5 bis 2,0 cm breit und 0,7 bis 1,5 cm dick. Die gelblichweißen Samen sind unregelmäßig rund bis viereckig, abgeflacht mit Eindellungen und variieren stark in der Größe. Das Tausendkorngewicht schwankt zwischen Genotypen von 200 bis 800 g. upinen gehören zu den sogenannten "Leguminosen". Das sind Pflanzen, die mit Hilfe von Knöllchenbakterien den Stickstoff aus der Luft binden können. Dazu gehören auch Ackerbohnen, Bienenfreund, Wicken, Sojabohnen, Weiß- und Rotklee, Inkarnat-Klee, Senf, Ölrettich, Tagetes, Serradella, Phacelia und Erbsen. Der gebundene Stickstoff wird in kleinen Kugeln aufbewahrt, die Lupinen an ihren Wurzeln bilden. Darin leben Knöllchenbakterien, die sich von den Stoffwechselprodukten der Lupine ernähren. Im Gegenzug bekommt die Lupine den aus der Luft gebundenen Stickstoff. Einjährige Süßlupinen werden im Herbst untergegraben. Dadurch verrotten sie in der Erde und geben wertvollen Stickstoff ab. Die Gründüngung mit Lupinen eignet sich auch für eine Verbesserung des Bodens unter alten Obstbäumen. Händler für Düngepflanzen Wegen ihres hohen Eiweißgehaltes wird die Süßlupine gerne als Viehfutter verwendet und sogar in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Themenlink, Themenlink2 Einjährig. Neue Züchtung mit roten Blüten. Aussaat: April-Mai ins Freiland. Blüte: Mai-Oktober Lupine lateinischer Name: Lupinus Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütengewächse Beschreibung Die Lupine bringt einen reichblütigen, aufrechten blauen oder rötlichen Blütenstand hervor. Die Blätter gliedern sich fächerförmig in etwa 13 Einzelblättchen auf. Sie wird bis zu 1,20 m hoch. Die Früchte sind dicht behaart. Wissenswertes & Unterhaltsames Gärtner kennen Lupinen vor allem als schnellwüchsige einjährige Gründungspflanzen, als Stickstoffabriken der Natur. Die Pflanzen sind nämlich durch Symbiose mit Knöllchenbakterien in der Lage, Luftstickstoff aufzufangen und in Verdickungen der Wurzeln einzulagern. Von dort gelangt der Dünger später in die Erde. Kulturanleitung Die Aussaat in den Frühjahrs- und Sommermonaten ist die einfachste Vermehrungsmethode. Sie gibt im folgenden Jahr blühende Pflanzen, wenn sie nicht durch Umsetzen gestört werden. Man sollte vor allem einen sandigen, durchlässigen Standort in der Sonne oder im Halbschatten für sie wählen. Staunässe sollte man aber vermeiden. Auch auf Lehmböden halten sich Lupinen nicht lange. Allzu viele gut gemeinte Kompostgaben und Mist bekommen ihnen nicht. Lupine Lupinus Beliebte Prachtstaude mit auffälligen Blütenständen Arten: * ˜ Lupinus-Hybride 'Edelknabe' (karminrot) * ˜ Lupinus-Hybride 'Fräulein' (weiß) * ˜ Lupinus-Hybride 'Kastellan' (blau) * ˜ Lupinus-Hybride 'Kronleuchter' (gelb) * ˜ Lupinus-Hybride 'Mein Schloss' (ziegelrot) * ˜ Lupinus-Hybride 'Schlossfrau' (rosa) Boden: humos, nährstoffreich, mäßig trocken bis frisch, leicht sauer Partner: Achillea, Iris, Geranium, Chrysanthemum, Iris, Papaver, Phlox, Veronica, Paeonia Standort: vollsonnig Pflege: Optimum im 2. und 3. Jahr, danach teilen; Rückschnitt nach der Blüte, um eine et-was schwächere Nachblüte zu fördern Blüte: alle Farben; VI-VII (VIII) Blatt: handförmig geteilt Wuchs: starke Horste Höhe: 80-100 cm Frucht: wollig behaarte Hülsen Vermehrung: Teilung, Aussaat (Farben fallen nicht immer echt aus); samt sich gerne selbst aus Hinweis: keine