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Dekorativer Gewürzstrauch und Heilpflanze: Ysop (Hyssopus officinalis)

Ysop stammt zwar ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber schon seit hunderten von Jahren in mitteleuropäischen Gärten heimisch. Das Krauf duftet sehr aromatisch, wird nicht von Schädlingen befallen und die hübschen blauen Blüten sind eine wertvolle Insektenfutterpflanze (Bienen, Hummeln). Ysop ist eine "Allzweckwaffe" im Garten!

Standort: Fast überall; sonnige Lagen bevorzugt; am besten auf durchlässigem Boden, etwas kalkhaltig. Gibt dem Garten im Winter Struktur, weil wintergrün.
 
Pflege: Ggf. nach der ersten Ernte etwas stickstoffhaltiger Dünger. In rauhem Klima ist geschützte Pflanzung oder Winterschutz empfehlenswert. War bei mir noch nie nötig, auch den strengen Winter 2003 haben meine Pflanzen problemlos überlebt.
 
Verwendung: Als Zierpflanze, Bienenfutterpflanze, als niedrige Hecke zur Beeteinfassung im Kräuter-, Bauern- und Gemüsegarten, als Würzkraut oder als Heilpflanze. Ysop ist ein gut schnittverträglicher Halbstrauch (keine Staude), der früher ähnlich wie heute Buchsbaum verwendet wurde. Soll durch das starke Aroma Blattläuse, Wanzen, Raupen und andere Mitesser im Garten abschrecken. Ich kann auf jeden Fall bestätigen, daß mein Ysop im Gegensatz vielen anderen Kräutern im Garten nicht von saugenden Wanzen und Zikaden befallen war, Raupen oder ihre Fraßspuren fand ich nie.
 
Blüte: Blaue Rispen mit kleinen, aromatischen Einzelblüten ab Juli.
 
Vermehrung: Samen oder Stecklinge. Sollte im Juli spätestens ausgepflanzt sein, dann können sich die Pflanzen vor dem Winter noch akklimatisieren.
 
Ausaat: Vorkultur auf der Fensterbank oder im Gewächshaus, Auspflanzen ab Mai, Mindestpflanzabstand 25 cm. Freilandausaat ab Mai. Nicht mit Erde bedecken, Ysop ist ein Lichtkeimer. Keimdauer je nach Temperatur 1-3 Wochen.
 
Herkunft: Mittelmeerraum, ist durch Anpflanzung in mittelalterlichen Heilkräutergärten in einigen Gegenden Deutschlands heimisch geworden.
 
Tips für Küche und Gesundheit: Ernte kurz vor oder während der Blüte, kleinere Mengen jederzeit. Konservieren am besten in Essig, Öl oder tiefgefroren. Trocknen ist möglich, es bewahrt aber nicht das volle Aroma.
Zum Würzen bestimmtes Kraut nie mitkochen, erst zum Schluß beifügen. Ysop kann als herber, aber delikater Estragon-Ersatz verwendet werden und schmeckt prima zu Tomaten, im Kräuterquark, in Salaten, mit Kartoffeln, vielen Fleischgerichten; sowie Suppen und Saucen.
Die schleimlösende, schlaffördernde und appetitanregende Wirkung war schon im Mittelalter bekannt. Ysop kann als Tee, Sirup, Likör oder Tinktur eingesetzt werden. Der Tee z.B. eignet sich wie Salbei zum Gurgeln bei Zahnfleisch- und Halsentzündungen, gegen Blähungen und Husten.

Lieferung: 50 Samen, aktuelle Ernte.
 
Versand: Erfolgt innerhalb von zwei Werktagen nach Zahlungseingang auf meinem Konto. Bitte beachten Sie auch meine anderen Auktionen, um ggf. Porto zu sparen. Ich verschicke mindestens 3 Samenportionen ohne Änderung der Versandkosten - mehr habe ich sowieso selten eingestellt.
 

Als Hobbygärtnerin biete ich ausschließlich zufällige Überschüsse aus meinem kleinen Garten an. Folglich ist dieses ein Privatverkauf ohne Gewährleistung und Rücknahme gemäß den neuen EU-Richtlinien. Mit Ihrem Gebot akzeptieren Sie das. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!


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50 Stck. Ysop Samen, Gewürzkraut/Heilkraut, mehrjährig, Aussaat in Schalen am Fenster, im Mai in den Garten setzen, Ysop ist eine gute Bienenweide, durch seinen aromatischen Geruch wehrt es auch Schnecken,Raupen und Läuse ab, Blüten und Blätter im Juli und August sammeln, an schattiger Stelle trocknen, Anwendung: Ysoptee wirkt schleimlösend, blutreinigend, bei Husten und Bronchitis, 0,60 Euro Verpackg./Porto zahlt Käufer, ebay übernehme ich, schaut auch in meine anderen Auktionen, man könnte Porto sparen... Ysop (Hyssopus officinalis - Labiatae) Anbau Ysop stellt keine besonderen Ansprüche, gedeiht jedoch am besten auf durchlässigen, nicht zu nassen, kalkhaltigen Böden in sonniger Lage. Gesät wird Ysop ab Mitte März im geheizten Gewächshaus, Frühbeetkasten oder auf der Fensterbank. Ab Ende Mai wird er im Abstand von 25x30 cm im Freiland gepflanzt. Freilandaussaaten sind von Mitte bis Ende Mai möglich. Empfohlener Reihenabstand 30 cm, Aussaatmenge 50 Korn pro laufenden Meter. Der Samen darf nur leicht angedrückt, jedoch nicht mit Erde abgedeckt werden, da Ysop bei Licht keimt. Je nach Anzucht Temperatur liegt die Keimdauer zwischen 7 und 21 Tagen. Freilandaussaaten werden nach dem Auflaufen auf 25 cm in der Reihe vereinzelt. Die jungen Blätter und Triebspitzen können laufend geerntet werden. Die Haupternte erfolgt erst kurz vor oder mit Beginn der Blüte. Bei günstigen Witterungsverlauf kann eine zweite Ernte im Herbst erfolgen. Eine leichte Stickstoffgabe nach dem ersten Schnitt beschleunigt das Wachstum. Kommt Ysop zur Blüte, dient er als Bienenweide. Da Ysop ein Halbstrauch ist, ist eine mehrjährige Ernte möglich, auch sollte man dem Ysop in rauen Lagen einen Winterschutz geben, da er sonst erfriert. Konservierung Ysop kann durch Trocknen Konserviert werden, jedoch verliert er dabei einen Teil seiner Würzkraft. Besser hat sich Einfrieren oder Einlegen in Öl bewährt. Verwendung in der Küche Ysop wird zum Würzen von Salaten, Soßen, Suppen, Braten, Kartoffeln, Sellerie und Fleischsalaten verwendet. Gut schmeckt er auch zu rohen Tomaten und Quark, zu Leberklößchen, Ragout und Rouladen. Außerdem wird Ysop zur Likörherstellung verwandt. Wichtig! Ysop nie mitkochen, denn dann verliert er sein Aroma. Er wird immer erst an die fertigen Speisen gegeben. Verwendung in der Volksheilkunde Bereits im Mittelalter wurde Ysop in den Klostergärten angebaut und sehr geschätzt. Er wird bei Brust- und Lungenkranken, bei chronischem Bronchialkatarrh, bei Darmverschleimungen, bei Verdauungsstörungen sowie bei Wasser- und Gelbsucht eingesetzt. Zur Teezubereitung nimmt man 1 Teelöffel des getrockneten Krautes und übergießt es mit kochendem Wasser. Von diesem Tee trinkt man täglich 2 - 3 Tassen. Ysop in Essig gekocht kann als Mundspülwasser bei Zahnschmerzen genommen werden. Appetitanregend wirkt Ysop, wenn er mit Weingeist angesetzt wird. Eine habe Stunde vor dem Essen nimmt man 10 Tropfen davon ein. Für eine Tinktur benötigt man 1 Liter hochprozentigen Alkohol, 10 g blühende Triebspitzen, 10 g Basilikum, 10 g Pfefferminzblätter, 20 g Wermut Blätter und 20 g Salbei. Die Kräuter werden zerkleinert, mit dem Alkohol aufgegossen und in einem verschlossenen Gefäß an einem warmen Platz 3 Wochen aufbewahrt. Anschließend wird das Ganze abgepresst, filtriert und in eine Flasche gefüllt. Bei Bedarf nimmt man gegen Nervosität und Schlaflosigkeit 20 Tropfen auf Zucker oder in Vanilletee. Bei Husten und Halsentzündungen hilft Ysopsirup. 1 Liter Wasser und 1,6 kg Zucker werden zu Sirup gekocht. Anschließend gibt man 100 g blühende Triebspitzen in den noch warmen Sirup und verrührt diese gut. Nach Erkalten wird das Ganze filtriert und schon ist der Sirup fertig.